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Niedersachsen und Baden-Württemberg sind Hochburgen des Erbbaurechts
In Niedersachsen und Baden-Württemberg gibt es besonders viele Erbbaurechte, wie der aktuelle Erbbaurechtsmonitor des Deutschen Erbbaurechtsverbands zeigt. Bei einer Befragung von 138 Erbbaurechtsgebern aus ganz Deutschland gaben 20 Prozent der Befragten an, dass sie am meisten Erbbaurechte in Niedersachsen vergeben, während 16,7 Prozent dies für Baden-Württemberg angaben.
Die Erbbaurechtsvergabe in Deutschland zeigt eine klare regionale Verteilung. Bayern und Nordrhein-Westfalen folgen mit jeweils 12,5 Prozent, während Hessen (10 Prozent), Rheinland-Pfalz (9,2 Prozent), Brandenburg (6,7 Prozent) und Sachsen (4,2 Prozent) im Mittelfeld liegen. Bremen, Hamburg und das Saarland sind die Bundesländer mit der geringsten Vergabe von Erbbaurechten.
„Die regionalen Unterschiede beim Erbbaurecht sind historisch gewachsen“, erklärt Dr. Matthias Nagel, Geschäftsführer des Deutschen Erbbaurechtsverbands.
In Niedersachsen hat das Erbbaurecht eine lange Tradition, mit großen Erbbaurechtsgebern wie der Klosterkammer Hannover und Städten wie Wolfsburg und Lüneburg. In Baden-Württemberg sind die Stiftung Schönau und die Stadt Heidelberg bedeutende Erbbaurechtsgeber.
Zusammenfassung: Niedersachsen und Baden-Württemberg sind führend in der Vergabe von Erbbaurechten in Deutschland, was auf historische und strukturelle Unterschiede zurückzuführen ist.
Checkliste zur Finanzierung von Erbbaurechten veröffentlicht
Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) hat am 13. April 2026 eine neue Checkliste zur Indeckungnahme bei Erbbaurechtsfinanzierungen veröffentlicht. Diese Checkliste wurde an die Mitgliedsinstitute des vdp übersandt und zielt darauf ab, die Finanzierung von Erbbaurechten zu erleichtern.
Die Initiative des vdp ist ein wichtiger Schritt, um die Zugänglichkeit und Attraktivität von Erbbaurechten als Finanzierungsinstrument zu erhöhen. Durch die Bereitstellung klarer Richtlinien und Informationen soll die Unsicherheit bei der Finanzierung verringert werden.
Zusammenfassung: Der vdp hat eine Checkliste zur Finanzierung von Erbbaurechten veröffentlicht, um die Zugänglichkeit und Attraktivität dieses Instruments zu erhöhen.
Erbbaurechtskongress 2026: Moderne Impulse für die Bodenpolitik
Der Erbbaurechtskongress 2026 wird als Plattform dienen, um moderne Impulse für das Erbbaurecht und dessen Rolle in der Bodenpolitik zu diskutieren. Die Veranstaltung zielt darauf ab, innovative Ansätze und Lösungen für die Herausforderungen im Bereich der Bodenpolitik zu präsentieren.
Experten und Praktiker aus verschiedenen Bereichen werden zusammenkommen, um über die Zukunft des Erbbaurechts zu sprechen und dessen Bedeutung für die Gesellschaft zu unterstreichen. Der Kongress wird somit ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung des Erbbaurechts in Deutschland sein.
Zusammenfassung: Der Erbbaurechtskongress 2026 wird moderne Impulse für die Bodenpolitik setzen und die Bedeutung des Erbbaurechts in der Gesellschaft hervorheben.
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