Explosion von Haus in Albstadt: Gasleck war die Ursache
In Albstadt, Baden-Württemberg, kam es im Februar zu einer verheerenden Explosion, die ein ganzes Wohnhaus zum Einsturz brachte und das Leben einer dreiköpfigen Familie forderte. Die Ermittler haben nun die Ursache für diese Tragödie ermittelt: Ein jahrzehntealtes Gasleck, das bereits 1960 bei Bauarbeiten an einer Garage entstanden war, führte zu dem Unglück.
Die Staatsanwaltschaft Hechingen gab bekannt, dass bei der Explosion am 8. Februar der Keller, das Hochparterre und die Garage des Gebäudes nahezu vollständig zerstört wurden. Das gesamte Gebäude stürzte ein, und die drei Bewohner wurden tot aus den Trümmern geborgen. Die Ermittlungen ergaben, dass durch das Ausheben eines Grabens bei der Errichtung der Garage die Schutzschicht und vermutlich auch die Gasleitung beschädigt wurden.
„Das Gas drang in die Garage ein und gelangte in den Keller, wo es sich anreicherte und schließlich zur Explosion führte“, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Durch die Frostperiode vor der Explosion konnte das austretende Gas nicht mehr entweichen und drang stattdessen in die Garage ein. Von dort gelangte es durch eine vermutlich offenstehende Kellertür in den Keller des Hauses. An einer geeigneten Stelle in der Nähe des Gas-Brennwertgeräts kam es zur Zündung, die die Explosion auslöste.
Die Ermittler stellten fest, dass die Gas-Hausanschlussleitung und die Garage nach den damals gültigen Normen gebaut wurden. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass das Leck zu einem späteren Zeitpunkt festgestellt und nicht behoben worden wäre. Auch die Wartung und Überprüfung der Gasleitung wurden als ausreichend bewertet.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Tragödie in Albstadt auf ein jahrzehntealtes Gasleck zurückzuführen ist, das durch bauliche Mängel verursacht wurde. Die Ermittlungen haben keine Hinweise auf Fremdverschulden ergeben.
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