Wohnungspreise in Heilbronn-Franken steigen erneut – Hohenlohe vorn
Autor: Das-Immobilien-Magazin Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Wohnungspreise stiegen in Heilbronn um 4,3 Prozent, im Landkreis um 4,4 Prozent und in Hohenlohe um sieben Prozent.
Wohnungspreise steigen in Heilbronn-Franken erneut
Die Wohnungspreise in Süddeutschland sind binnen Jahresfrist in vielen Regionen gestiegen. Das berichtet die Stimme unter Berufung auf eine Auswertung des Immobilienportals Immowelt, die Inserate im Zeitraum vom 1. Juli 2025 bis 1. Juli 2026 untersucht hat.
In 126 von 140 Städten und Landkreisen verteuerten sich Bestandswohnungen. Während besonders teure Großstadtmärkte wie München und Stuttgart nur noch geringe Veränderungen verzeichneten oder sogar Rückgänge meldeten, legten zahlreiche Mittelstädte und Landkreise deutlicher zu.
| Gebiet | Preisveränderung |
|---|---|
| Stadt Hof | 10,2 Prozent |
| Straubing | 8,4 Prozent |
| Bamberg | 7,9 Prozent |
| Landkreis Hof | zehn Prozent |
| Landkreis Kronach | 9,7 Prozent |
| Landkreis Kulmbach | 9,2 Prozent |
In München stiegen die Preise lediglich um 0,5 Prozent. Stuttgart verzeichnete dagegen einen Rückgang um 1,3 Prozent. München bleibt mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 8078 Euro der mit Abstand teuerste Wohnungsmarkt in Süddeutschland.
Stuttgart liegt bei 4310 Euro pro Quadratmeter. Damit ist der Markt günstiger als Heidelberg mit 5375 Euro pro Quadratmeter, wo keine Veränderung festgestellt wurde, sowie Freiburg mit 5111 Euro pro Quadratmeter und einem Anstieg um 2,4 Prozent.
Infobox: In 126 von 140 untersuchten Städten und Landkreisen wurden höhere Preise für Bestandswohnungen festgestellt. München bleibt mit 8078 Euro pro Quadratmeter der teuerste Wohnungsmarkt in Süddeutschland.
Heilbronn und Landkreis Heilbronn mit ähnlicher Dynamik
In der Stadt Heilbronn stiegen die Wohnungspreise binnen Jahresfrist um 4,3 Prozent. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt dort nun bei 3637 Euro.
Etwas günstiger ist der Landkreis Heilbronn. Dort werden 3263 Euro pro Quadratmeter fällig. Gegenüber Juli 2025 entspricht das einem Anstieg um 4,4 Prozent.
| Gebiet | Preis pro Quadratmeter | Veränderung |
|---|---|---|
| Stadt Heilbronn | 3637 Euro | plus 4,3 Prozent |
| Landkreis Heilbronn | 3263 Euro | plus 4,4 Prozent |
Die Entwicklung in Stadt und Landkreis Heilbronn liegt damit über dem Niveau der besonders teuren Großstadtmärkte München und Stuttgart. Gleichzeitig bleibt das Preisniveau unter den in der Auswertung genannten Werten für Stuttgart, Heidelberg und Freiburg.
Infobox: In der Stadt Heilbronn kostet der Quadratmeter durchschnittlich 3637 Euro, im Landkreis Heilbronn 3263 Euro. Die Preise stiegen um 4,3 Prozent beziehungsweise 4,4 Prozent.
Hohenlohe verzeichnet einen Anstieg um sieben Prozent
Den stärksten Anstieg in der Region Heilbronn-Franken meldet Hohenlohe. Dort legten die Wohnungspreise um sieben Prozent zu.
Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt nun bei 2905 Euro. Damit bleibt Hohenlohe günstiger als die Stadt Heilbronn und der Landkreis Heilbronn, weist innerhalb der genannten regionalen Märkte aber die deutlichste prozentuale Steigerung auf.
Auch im Landkreis Schwäbisch Hall und im Main-Tauber-Kreis erhöhten sich die Preise. Im Landkreis Schwäbisch Hall werden 2762 Euro pro Quadratmeter verlangt, was einem Plus von 3,6 Prozent entspricht. Im Main-Tauber-Kreis liegt der Quadratmeterpreis bei 2649 Euro, nachdem die Preise um 6,2 Prozent gestiegen sind.
| Gebiet | Preis pro Quadratmeter | Veränderung |
|---|---|---|
| Hohenlohe | 2905 Euro | plus sieben Prozent |
| Landkreis Schwäbisch Hall | 2762 Euro | plus 3,6 Prozent |
| Main-Tauber-Kreis | 2649 Euro | plus 6,2 Prozent |
Damit reicht die Spanne der durchschnittlichen Quadratmeterpreise in den genannten Regionen von 2649 Euro im Main-Tauber-Kreis bis 3637 Euro in der Stadt Heilbronn. Die stärkste Preisbewegung wurde mit sieben Prozent für Hohenlohe ausgewiesen.
Infobox: Hohenlohe erreicht 2905 Euro pro Quadratmeter und verzeichnet einen Anstieg um sieben Prozent. Im Main-Tauber-Kreis liegen die Preise bei 2649 Euro, im Landkreis Schwäbisch Hall bei 2762 Euro.
Alpenvorland bleibt besonders teuer
Besonders begehrt ist laut Stimme weiterhin das bayerische Alpenvorland. Trotz des bereits hohen Preisniveaus stiegen die Wohnungspreise in mehreren Landkreisen binnen Jahresfrist weiter.
In Garmisch-Partenkirchen und Bad Tölz-Wolfratshausen verteuerten sich Wohnungen jeweils um sechs Prozent. Die Quadratmeterpreise liegen dort nun bei 5661 Euro beziehungsweise 5038 Euro.
Im Landkreis Miesbach betrug der Anstieg 5,1 Prozent. Mit einem Quadratmeterpreis von 6636 Euro bleibt Miesbach damit die zweitteuerste Region nach München.
Auch Starnberg gehört weiterhin zu den teuren Märkten. Dort kostet der Quadratmeter 6346 Euro, nachdem die Preise um 4,9 Prozent gestiegen sind.
| Gebiet | Preis pro Quadratmeter | Veränderung |
|---|---|---|
| Garmisch-Partenkirchen | 5661 Euro | plus sechs Prozent |
| Bad Tölz-Wolfratshausen | 5038 Euro | plus sechs Prozent |
| Landkreis Miesbach | 6636 Euro | plus 5,1 Prozent |
| Starnberg | 6346 Euro | plus 4,9 Prozent |
„Anders als in den hochpreisigen Städten scheint der finanzielle Spielraum in diesen besonders begehrten Lagen noch nicht ausgeschöpft zu sein“, schreibt Immowelt.
Nach Einschätzung von Immowelt bremst das hohe Preisniveau die Entwicklung in vielen Großstädten. Im Alpenvorland sei das Käuferinteresse dagegen offenbar weiterhin stark genug für weitere spürbare Zuwächse.
Infobox: Der Landkreis Miesbach ist mit 6636 Euro pro Quadratmeter die zweitteuerste Region nach München. Im Alpenvorland stiegen die Preise trotz des hohen Niveaus weiter.
Quellen: